Forschungsprojekte der isoTROPIC-Gruppe

Wie kann die Krise des Anthroprozäns bewältigt werden? Ein Auswertungsbericht der Vertragsstaatenkonferenz (COP-30)
Dieses Projekt widmet sich dem Zeitpunkt und der Art menschlicher Anpassungen an die tropischen Wälder in verschiedenen Regionen weltweit. Dabei setzt es auf vier Forschungsschwerpunkte, welche das zeitliche Spektrum von Interaktionen unserer Spezies abdecken.
In den letzten fünf Jahren der Tropenforschung konnte nicht nur die lange menschliche Präsenz gezeigt werden, sondern auch das menschliche Erbe und dessen Auswirkungen auf die tropischen Ökosysteme. Dieses Projekt widmet sich meheren Methoden, um detailierte Aufzeichnungen menschlicher Interaktionen aufzubauen.
Archäologie und Paläoökologie spielen eine wichtig Rollen, wenn es darum geht, gegenwärtige Bedrohungen zu adressieren. Diese Disziplinen wurden jedoch häufig durch die Gesetzgebung ignoriert. Dieses Projekt der ISOTROPIC-Gruppe hat deshalb drei Hauptbereiche identifiziert, durch die praktische und quantitative Einschätzungen für gegenwärtige Herausforderungen geliefert werden können.

Durch den Europäischen Forschungsrat geförderte Forschungsgruppen

Das durch den ERC geförderte, interdisziplinäre LastJourney-Projekt untersucht menschliche Siedlungen, Adaptionen und ökologische Auswirkungen auf die verschiedenen Landschaften des nordwestlichen Südamerikas während des späten Pleistozäns und frühen Holozäns.
Das durch den ERC geförderte PANTROPOCENE-Projekt untersucht, inwieweit die kombinierten vorkolonialen und kolonialen Einflüsse auf die tropischen Wälder in den Grenzen des ehemaligen spanischen Reiches, insbesondere in der wenig erforschten Region des philippinischen Archipels, Veränderungen des Klimas, der Geomorphologie und der Atmosphäre ausgelöst haben und ob solche Rückkopplungen die Ursprünge eines vorindustriellen "Anthropozäns" darstellen.

Durch die Gerda Henkel Stiftung geförderte Forschungsgruppen

RESILIENT: Forest Cities - Utopia and Development in the Modern Amazon ist ein auf 3 Jahre angelegtes Projekt der Gerda Henkel Stiftung im Rahmen des Sonderprogramms: Lost Cities: Perception of and living with abandoned cities in the cultures of the world. Es konzentriert sich auf die „verlorenen Städte“ des 20. Jahrhunderts im Amazonasgebiet, die im Zusammenhang mit verschiedenen Bergbauprojekten entstanden und aufgegeben wurden.
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