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Die Thüringer Forschungspreise werden seit 1995 für wissenschaftliche Spitzenleistungen vergeben. In diesem Jahr ging ein Preis an die Uni Jena und ein anderer an das Jenaer Max-Planck-Institut für Geoanthropologie.
Tank-Trog-Teller. So lautet der gängige Dreisatz, der den Konflikt um die Verteilung der landwirtschaftlichen Produktion umschreibt: Treibstoff für Maschinen, Futter für Tiere oder Nahrungsmittel für Menschen. Angesichts der gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Wege aus der Energiekrise zielt das Werkleitz Festival 2024 Tank oder Teller auf eine Neubetrachtung dieses Konflikts. Am Freitag, den 31. Mai, wurde das Festival und die dazugehörige Ausstellung mit großer Öffentlichkeitswirkung in der Innenstadt von Halle (Saale) eröffnet. MPI GEA-Forscher Dr. Benjamin Steininger ist einer der Ko-Kuratoren der Ausstellung und wurde von Deutschlandfunk-Kultur zum Thema „Die Stickstoffverschwörung“ interviewt.

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Themeninsel 2 Bilder der Landwirtschaft, Ausstellungsansicht Tank oder Teller © Werkleitz 2024, Foto: Falk Wenzel
Eine offene Gesellschaft und eine starke Demokratie - das fordern die führenden Wissenschaftsorganisationen. Für die Herausforderungen unserer Zeit brauche es eine Vielfalt an Talenten, heißt es in einem Statement. Video von MDR.
Podcast: "Networking with plants in the Anthropocene". Interview mit Prof. Patrícia Vieira vom MPI-GEA Projekt RESILIENT: Forest Cities - Utopia and Development in the Modern Amazon. (in englischer Sprache)
Aus dem Podcast "Origin Stories" der Leakey Foundation: Reisen Sie durch 50.000 Jahre Menschheitsgeschichte und folgen Sie den Hinweisen, die in Perlen aus Straußeneierschalen versteckt sind. In dieser Folge erzählen die Forscherinnen Jennifer Miller und Yiming Wang, wie diese winzigen Artefakte eine weitreichende Geschichte alter sozialer Netzwerke, kultureller Verbindungen und menschlicher Anpassungsfähigkeit enthüllen. Audio auf Englisch.
Wer einen Hund hat, ist überzeugt: Die Beziehung zwischen Hund und Mensch ist etwas Einzigartiges. Ein enges Band, unerschütterlich, vielleicht ist es sogar Liebe. Hunde sind weltweit die beliebtesten Haustiere. Doch warum fühlt sich die Beziehung zwischen Mensch und Hund so besonders an? Lieben Hunde uns tatsächlich? Und wenn ja, warum eigentlich?
Wie politisch sollte Wissenschaft sein? Ein Gespräch mit Jürgen Renn über die Forschung zum Anthropozän und Verantwortung in der Klimakrise.
Max-Planck-Gesellschaft: Balsam für die Mumie | Wissen Was News - Forschende des MPI-GEA haben nun erstmals die Duftstoffe einer Mumie analysiert und den Geruch nachgebildet. Es handelt sich um die reichhaltigsten und komplexesten Balsame, die bisher für diese Periode der ägyptischen Geschichte identifiziert wurden.
Deutschlandfunk Kultur Interview mit Jürgen Renn - „Der Mensch verändert die Erde in einem Ausmaß, dass jetzt vom Anthropozän die Rede ist, dem menschgemachten Zeitalter. Die Menschheit habe Verantwortung übernommen und müsse dieser gerecht werden, sagte der Wissenschaftshistoriker Renn.“
SRF Interview mit Jürgen Renn - Der Einfluss des Menschen auf die Erde ist gross. So gross, dass eine neue geologische Epoche nach ihm benannt werden soll: Anthropozän – das menschgemachte Zeitalter. Eine internationale Forschungsgruppe hat nun definiert, wann es begonnen haben soll. Sie kommt auf das Jahr 1950.
Barbara Huber ist "Add-On Fellow Fellow for Interdisciplinary Life Science" der Joachim Herz Stiftung. In ihrer Doktorarbeit am Max-Planck-Institut untersucht sie alte Pflanzenreste mit Hilfe von biochemischen und biomolekularen Ansätzen, um herauszufinden, wie die Menschen Pflanzen in der Vergangenheit genutzt haben.
Video auf Englisch: Reis ist heute eine der kulturell wertvollsten und am weitesten verbreiteten Kulturpflanzen der Welt. Umfangreiche Forschungsarbeiten der letzten zehn Jahre haben einen Großteil der Geschichte seiner Domestizierung und frühen Verbreitung in Ost- und Südasien aufgeklärt. Indem wir die Einführung dieser wasserintensiven Kulturpflanze in den Trockengebieten Westasiens besser verstehen, erforschen wir ein wichtiges Kapitel der menschlichen Anpassung und landwirtschaftlichen Entscheidungsfindung.
Forschende des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte sowie der Harvard- und PSL-Universität entwickelten eine Spiele-Anwendung, in der Spieler gegeneinander bei der Klassifizierung von Buchstabenformen der Schriftsysteme aus aller Welt antreten. Mithilfe des Spiels versuchen die Forschenden die Entwicklung von Buchstaben besser zu verstehen
Die Biologin Juliane Bräuer erforscht die Tiere als Leiterin der Hundestudien am Max-Planck-Institut. Anders als bei vielen anderen Tierarten basiere die Sympathie zwischen Mensch und Hund auf Gegenseitigkeit, erklärt die Expertin.
Beitrag Deutschlandfunk: 27. Juli 2021. Wenig ist wirklich bekannt über die Gruppen von Menschen die zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert durch Europa, Asien und Afrika zogen. Wer waren sie? Und was trieb sie an? Was wir über sie wissen und erzählen, beruht auf einer recht dünnen Quellenlage. DNA-Analysen könnten einige ihrer Geheimnisse verraten.
Juliane Kaminski (Dog Cognition Centre, Universität Portsmouth) und Juliane Bräuer (DogStudies, MPI für Menschheitsgeschichte, Jena) sind auf der Suche nach besonderen Hunden, die in der Lage sind, Gegenstände am Namen zu unterscheiden.
Juliane Bräuner darüber, was unsere vierbeinigen Begleiter eigentlich von uns denken in MDR Wissen vom 15.07.2021

Bildrechte: MDR Wissen/ PantherMedia
Juliane Bräuer über ihr neues Buch auf der Leipziger Buchmesse im MDR vom 28.05.2021
Dr. Patrick Roberts über das bislang älteste Begräbnis in Afrika.
detektor.fm - vom 13.05.2021
Dr. Patrick Roberts über nomadische Lebensweisen im Dschungel von Borneo, Deutschlandfunk Kultur - 4.05.2021
25.02.2021 - Prof. Johannes Krause spricht mit ZDF über die Macht der Vorurteile und wie die Genforschung Rassismus bekämpfen kann (verfügbar bis 25.02.2026).
Jan. 2021 - Direktorin Nicole Boivin diskutiert im Deutschlandfunk, wie das Studium der Vergangenheit uns bei der Gestaltung der Zukunft helfen kann
3. Dez 2020. Johannes Krause im Gespräch mit Gert Scobel (ZDF).
Auf den Hund gekommen - Juliane Bräuer im Gespräch mit Alf Haubitz über ihr neues Buch "Was Hunde wissen". Sendetermin 24.11.2020
Professor Krause über Migration in der Menschheitsgeschichte, DNA aus der Steinzeit, genetische Unterschiede heutzutage, den Begriff "Ethnie" u.v.m.
Mit einem interdisziplinären Ansatz, der die Kluft zwischen kulturellem Erbe, zeitgenössischer Wirtschaft und mikrobieller Biodiversität überbrückt, bringt diese Konferenz eine vielfältige Gruppe von Wissenschaftlern, Viehhaltern, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Staatsangestellten aus der Mongolei, Kirgisistan, Russland, China und Deutschland zusammen
Der Archäogenetiker Johannes Krause forscht an alten Knochen. Er hat viel über die Geschichte des Menschen herausgefunden und kann erklären, wieso es keine menschliche Rasse gibt und warum alle unsere Vorfahren schwarz gewesen sind.
Am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte führen wir unter anderem Experimente zur kognitiven Fähigkeit von Hunden durch. Dazu liefern wir Ihnen hier einen kurzen Einblick.
He Yu und Johannes Krause diskutieren die Ergebnisse ihrer Forschung in der Region des Baikalsees
Campus Talks mit Juliane Bräuer, ARD-alpha, veröffentlicht am 9.05.2020
Campus Talks mit Prof. Dr. Philipp W. Stockhammer. ARD-Alpha. Veröffentlicht am 27.04. 2020
Lernen Sie mit Ayushi Nayak aus den landwirtschaftlichen Strategien der Vergangenheit, um sich an eine Welt im Wandel anzupassen.
Was können uns Proteomik und Isotopenanalyse über die frühe Milchwirtschaft und Landwirtschaft in Südasien sagen? Das erklärt uns Ayushi Nayak im The Arch & Anth Podcast.
Archäologen des University of Colorado-Boulder Museum of Natural History und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte durchqueren das hohe Altai-Gebirge der westlichen Mongolei auf der Suche nach Hinweisen auf die Vergangenheit der Region, die vom alpinen Eis schmilzt
Interview mit Dr. Natalie Uomini (in englischer Sprache) über die ungewissen Ursprünge der Händigkeit. Newstalk, Futureproof with Jonathan McCrea, veröffentlich am 03. März 2020
Interview mit Johannes Krause über sein Buch, Die Reise unserer Gene.
Saarländischer Rundfunk (SR 2), Fragen an den Autor,
veröffentlich am 22.09. 2019
Migration ist eines der aktuellen Probleme der Welt. Und doch erleben wir heute, historisch betrachtet, keine außergewöhnliche Situation. Dirk Steffens trifft Historiker, Genetiker und Sprachforscher, die sich seit Jahren mit dem Thema Migration befassen.
Wann und wie gelang es dem Menschen die Mongolei zu besiedeln und sich den extrem harschen Umweltbedingungen erfolgreich anzupassen? Dieses Video liefert Einblicke in die Arbeit unserer Archäologen während der Feldforschung in der Mongolei.
Erfahren Sie mehr über die Arbeit im 'Dog Lab' und Dr. Juliane Bräuers Studien über die kognitiven Fähigkeiten von Hunden.
Woher kamen die Philister? Ein internationales Forschungsteam, angeführt durch das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, versuchte diese Frage zu beantworten.
Vor 700 Jahren verschwanden die kulturelle Beweise für die Paleo-Eskimos. Unsere Forscher versuchten diese wieder aufzufinden.
Die bislang wenig erforschte Sprachfamilie der Sinotibetischen Sprachen wurde von unseren Forschern aus der Abteilung für Sprach-und Kulturrevolution unter die Lupe genommen.
Interessiert an der Geschichte der Landwirtschaft? Wir auch! Folgen Sie unserer Archäologin Michal Feldman auf ihrer Forschungsreise durch Kleinasien und lernen Sie mehr über die Entwicklung der Agrarkultur.
Erfahren Sie mehr über die frühe Menschheitsgeschichte Sri Lankas und die damalige Art zu jagen.
Interview mit Chiara Barbieri
detektor.fm, Forschungsquartett, Sendung vom 29.08.2019
Interview mit Juliane Bräuer
WDR 5 Neugier genügt, Sendung vom 29.07.2019, verfügbar bis 28.07.2019
Stephan Schiffels im Gespräch mit Lennart Pyritz
Deutschlandfunk, Forschung aktuell, Sendung vom 06.06.2019
Interview mit Katerina Douka
Deutschlandfunk, Forschung aktuell, Sendung vom 31.01.2019
Interview mit Johann-Mattis List
Deutschlandfunk: Forschung Aktuell, Sendung vom 07.05.2019

Erforschung der Geschichte des Apfels

MDR Thüringen Journal, 10.06.2019
<p>In <strong><em>The Daily Show</em></strong> mit Trevor Noah (beginnt bei Min. 4:49)</p>

Cannabiskonsum in der Vorgeschichte

In The Daily Show mit Trevor Noah (beginnt bei Min. 4:49)

https://www.youtube.com/watch?v=740Ii1tew9Y
Zahnstein, eine verkalkte Form von Zahnbelag, kann detaillierte Informationen über die Ernährnung, Erkrankungen und die Lebensweisen unserer Vorfahren liefern. Christina Warinner berichtet darüber.
Die gängige Meinung in der traditionallen Archäologie ist, dass Tropenwälder eine besonders unwirtliche Umgebung für Menschen darstellen. Patrick Roberts stellt dies in Frage.
Eines der am meisten diskutierten Themen der historisch-komparativen Linguistik ist die Herkunft der Japanischen Sprache und ob diese mit den Transeurasischen Sprachen verwandt ist. Martine Robbeets konnte bereits zeigen, dass es dafür Hinweise gibt.
Die Fähigkeit miteinander zu kooperieren hat maßgeblich zur menschlichen Kolonisation der Erde beigetragen. Doch was ist mit anderen Arten? Russel Gray und seine Kollegen untersuchten dies anhand des Keas, einem Vogel aus Neuseeland, bekannt für seine Verspieltheit und Neugier.
Der Vorstellung von einem mächtigen Gott wird häufig eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Übergangs von kleinen, relativ gleichberechtigten Jäger- und Sammlergesellschaften zu großen hierarchischen Gesellschaften nachgesagt. Russel Gray geht der Sache auf den Grund.
Verschiedenste ethnische Gruppen formten das genetische Erbe heutiger Europäer. Durch die DNA-Analyse historischer Knochen versucht Johannes Krause die genetische Herkunft moderner Europäer zu rekonstruieren.
Die menschliche Entwicklung ist bestimmt durch Biologie und Kultur. Von einem biologischen Standpunkt aus, brachte uns die Evolution verschiedene kognitive Neigungen, während unser kulturelles Vermächtnis durch den Umgang mit anderen Menschen entstand. Oliver Morin forscht an dem Schnittpunkt von Biologie und Kultur.
Laut der klassischen Theorie verließ der Mensch vor ca. 60.000 Jahren Afrika über Küstenrouten in Richtung Eurasien. Michael Petraglia stellt diese Theorie in Frage und zeigt, dass der Mensch Afrika deutlich früher und auch über Festlandwege verließ.
Um herauszufinden wie Sprachen miteinander verwandt sind, vergleichen Linguisten diese, indem sie Wörterbücher und Grammatiklisten durchsieben. Doch neulich wurden nun auch automatisierte Verfahren dafür vorgeschlagen. Johann-Mattis List untersucht, wie gut diese tatsächlich funktionieren.
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