Profil

Profil

Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte (MPI-SHH) in Jena wurde 2014 im Bestreben gegründet, grundlegende Fragen der menschlichen Evolution und Geschichte seit der Steinzeit zu erforschen.

Bis 2021 bestand es aus drei interdisziplinären Abteilungen, die Methoden und Forschungsfragen aus Natur- und Geisteswissenschaften integrierten: der Abteilung für Archäologie, der Abteilung für Archäogenetik und der Abteilung für Sprach- und Kulturevolution. Im Rahmen einer Umstrukturierung sind die Abteilungen für Archäogenetik und Sprach- und Kulturevolution an das MPI EVA in Leipzig gezogen, während das MPI-SHH im Rahmen der Human Niche neue wissenschaftliche Schwerpunkte sondiert. Das MPI-SHH beherbergt mehrere unabhängige Forschungsgruppen.

Die Forschung am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte widmet sich folgenden Fragen:

  • die Besiedlungsgeschichte der Welt, Migrationen und genetische Mischungen
  • die Auswirkungen von Klima- und Umweltveränderungen auf die menschliche Existenz in unterschiedlichen Regionen der Welt
  • die Veränderung der Ökosysteme durch den Menschen
  • die menschliche Ernährung in der Vergangenheit
  • die Ausbreitung und Entwicklung von Infektionskrankheiten und mit dem Menschen assoziierten Mikroorganismen
  • die Verbreitung und Ausdifferenzierung von Sprachen, Kulturen und gesellschaftlichen Praktiken
  • die Ko-Evolution von Genen und Kultur

Das MPI-SHH verfügt über eine International Max Planck Research School mit über 50 Studierenden, Laboreinrichtungen und eine umfassende Service-Infrastruktur, bestehend aus Verwaltung, IT und der Gruppe Wissenschaftliche Services (Grant Management, Grafikdesign, Bibliotheksdienste, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaftskoordination und Welcome Center).

 

Zur Redakteursansicht