Aktuelles aus der Abteilung Archäogenetik

Aktuelles 2016

BioArCaucasus - Meeting

DAG Workshop

BioArCaucasus - Meeting

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Dr. Jessica Hendy und Dr. Christina Warinner  erhalten für ihr Projekt zur Entwicklungsgeschichte von Milchprodukten und deren Auswirkungen auf das menschliche Genom rund 200 000 Euro Förderung aus den Spendengeldern der Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.

"Das geheime Erbe der Milchbakterien"

15. November 2016

Dr. Jessica Hendy und Dr. Christina Warinner  erhalten für ihr Projekt zur Entwicklungsgeschichte von Milchprodukten und deren Auswirkungen auf das menschliche Genom rund 200 000 Euro Förderung aus den Spendengeldern der Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft. [mehr]
Erst vor rund 3500 Jahren begannen Menschen die im Südpazifik gelegenen Inselarchipele Ozeaniens zu besiedeln. Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena hat nun erstmals die Genome von Menschen analysiert, die vor 3100 bis 2500 Jahren auf den Inselketten Tonga und Vanuatu lebten und damit zu den ersten Siedlern gehörten. Die heute in Nature veröffentlichten Ergebnisse stehen im Widerspruch zu verbreiteten Annahmen über die Besiedlung dieser Region und deuten auf eine weitere große und bislang unbekannte Migrationswelle aus Melanesien hin.

Archäogenetische Analyse offenbart unbekannte Besiedlungswelle im Südpazifik

Erst vor rund 3500 Jahren begannen Menschen die im Südpazifik gelegenen Inselarchipele Ozeaniens zu besiedeln. Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena hat nun erstmals die Genome von Menschen analysiert, die vor 3100 bis 2500 Jahren auf den Inselketten Tonga und Vanuatu lebten und damit zu den ersten Siedlern gehörten. Die heute in Nature veröffentlichten Ergebnisse stehen im Widerspruch zu verbreiteten Annahmen über die Besiedlung dieser Region und deuten auf eine weitere große und bislang unbekannte Migrationswelle aus Melanesien hin. [mehr]
Archaeological and genetic research about the timing and process of the colonization of theAmericas has revealed an early colonization 15,000-20,000 years ago followed bya “Beringian standstill”, and subsequent expansion from the North as well as alater expansion of Inuit-Aleut peoples. Ancient DNA analyses have contributed toour understanding of this process using first mitochondrial DNA and more recentlynuclear DNA data.

Distinguished Lecturer Seminar von Anne Stone

Archaeological and genetic research about the timing and process of the colonization of theAmericas has revealed an early colonization 15,000-20,000 years ago followed bya “Beringian standstill”, and subsequent expansion from the North as well as alater expansion of Inuit-Aleut peoples. Ancient DNA analyses have contributed toour understanding of this process using first mitochondrial DNA and more recentlynuclear DNA data. [mehr]
Aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett ist es nun erstmals gelungen, das Genom des Erregers der Justinianischen Pest vollständig  zu rekonstruieren.

Dem Erreger der Justinianischen Pest auf der Spur

Aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett ist es nun erstmals gelungen, das Genom des Erregers der Justinianischen Pest vollständig  zu rekonstruieren. [mehr]
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Hélène Rougier von der California State University Northridge und unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Menschheitsgeschichte berichtet erstmals über Belege für Kannibalismus unter Neandertalern und die Verwendung von Neandertaler-Knochen als Werkzeuge an Knochenfunden von ein und derselben Grabungsstätte.

Kannibalismus unter Neandertalern und die Verwendung von Neandertaler-Knochen als Werkzeuge in Nord-Europa

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Hélène Rougier von der California State University Northridge und unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Menschheitsgeschichte berichtet erstmals über Belege für Kannibalismus unter Neandertalern und die Verwendung von Neandertaler-Knochen als Werkzeuge an Knochenfunden von ein und derselben Grabungsstätte. [mehr]
Ein einzelner Stamm des Pestbakteriums Yersinia pestis hat zum Ausbruch mehrerer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus geführt. Das zeigt die Analyse und der Vergleich von Genomen des Erregers von unterschiedlichen Krankheitsausbrüchen und mehreren Regionen Europas durch ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena.

Der Schwarze Tod als Ursprung heutiger Pestausbrüche

Ein einzelner Stamm des Pestbakteriums Yersinia pestis hat zum Ausbruch mehrerer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus geführt. Das zeigt die Analyse und der Vergleich von Genomen des Erregers von unterschiedlichen Krankheitsausbrüchen und mehreren Regionen Europas durch ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena. [mehr]
Forscherteam belegt bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit.

Das genetische Geschichtsbuch der Steinzeit

Forscherteam belegt bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit. [mehr]
Bis heute ist stark umstritten, wann und in wie vielen Ausbreitungswellen der moderne Mensch von Afrika ausgehend den Rest der Welt besiedelte. Einem internationalen Forschungsteam ist es nun gelungen, die DNA von 35 frühen europäischen Jägern und Sammlern aus unterschiedlichen Zeitaltern zu rekonstruieren und neue, überraschende Einblicke in die frühe Bevölkerungsentwicklung Europas zu gewinnen.

Tiefgreifender Bevölkerungswandel am Ende der letzten Eiszeit

Bis heute ist stark umstritten, wann und in wie vielen Ausbreitungswellen der moderne Mensch von Afrika ausgehend den Rest der Welt besiedelte. Einem internationalen Forschungsteam ist es nun gelungen, die DNA von 35 frühen europäischen Jägern und Sammlern aus unterschiedlichen Zeitaltern zu rekonstruieren und neue, überraschende Einblicke in die frühe Bevölkerungsentwicklung Europas zu gewinnen. [mehr]
Historischer Krankheitserreger überdauerte mehr als 4 Jahrhunderte in Europa.

Das Versteck des Schwarzen Todes

Historischer Krankheitserreger überdauerte mehr als 4 Jahrhunderte in Europa. [mehr]
Forscher entschlüsseln Helicobacter pylori Genom des Ötzi – neue Fragen zu frühen europäischen Wanderungsbewegungen.

Gastritis-Erreger in Ötzi gefunden

Forscher entschlüsseln Helicobacter pylori Genom des Ötzi – neue Fragen zu frühen europäischen Wanderungsbewegungen. [mehr]
 
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