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Zahnstein, eine verkalkte Form von Zahnbelag, kann detaillierte Informationen über die Ernährnung, Erkrankungen und die Lebensweisen unserer Vorfahren liefern. Christina Warinner berichtet darüber. mehr
Die gängige Meinung in der traditionallen Archäologie ist, dass Tropenwälder eine besonders unwirtliche Umgebung für Menschen darstellen. Patrick Roberts stellt dies in Frage. mehr
Eines der am meisten diskutierten Themen der historisch-komparativen Linguistik ist die Herkunft der Japanischen Sprache und ob diese mit den Transeurasischen Sprachen verwandt ist. Martine Robbeets konnte bereits zeigen, dass es dafür Hinweise gibt. mehr
Der Vorstellung von einem mächtigen Gott wird häufig eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Übergangs von kleinen, relativ gleichberechtigten Jäger- und Sammlergesellschaften zu großen hierarchischen Gesellschaften nachgesagt. Russel Gray geht der Sache auf den Grund. mehr
Die Fähigkeit miteinander zu kooperieren hat maßgeblich zur menschlichen Kolonisation der Erde beigetragen. Doch was ist mit anderen Arten? Russel Gray und seine Kollegen untersuchten dies anhand des Keas, einem Vogel aus Neuseeland, bekannt für seine Verspieltheit und Neugier. mehr
Verschiedenste ethnische Gruppen formten das genetische Erbe heutiger Europäer. Durch die DNA-Analyse historischer Knochen versucht Johannes Krause die genetische Herkunft moderner Europäer zu rekonstruieren. mehr
Die menschliche Entwicklung ist bestimmt durch Biologie und Kultur. Von einem biologischen Standpunkt aus, brachte uns die Evolution verschiedene kognitive Neigungen, während unser kulturelles Vermächtnis durch den Umgang mit anderen Menschen entstand. Oliver Morin forscht an dem Schnittpunkt von Biologie und Kultur. mehr
Laut der klassischen Theorie verließ der Mensch vor ca. 60.000 Jahren Afrika über Küstenrouten in Richtung Eurasien. Michael Petraglia stellt diese Theorie in Frage und zeigt, dass der Mensch Afrika deutlich früher und auch über Festlandwege verließ. mehr
Um herauszufinden wie Sprachen miteinander verwandt sind, vergleichen Linguisten diese, indem sie Wörterbücher und Grammatiklisten durchsieben. Doch neulich wurden nun auch automatisierte Verfahren dafür vorgeschlagen. Johann-Mattis List untersucht, wie gut diese tatsächlich funktionieren. mehr
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