Kontakt

Sylvia Arnold-El Fehri
Sylvia Arnold-El Fehri
Abteilungsassistentin
Telefon: +49 3641 686-621
Fax: +49 3641 686-623
Johanna Allner
Johanna Allner
Persönliche Assistentin von Prof. Dr. Johannes Krause
Telefon: +49 3641 686-610
Fax: +49 3641 686-623
Anke Trinkler
Anke Trinkler
Assistentin, Reisemanagerin
Telefon: +49 (0) 3641 686-606

Aktuelles aus der Abteilung Archäogenetik

Datum: 13.12.2017, 15:30Vortragender: Bernard Joseph HinnebuschChief, Plague Section, Laboratory of Bacteriology, National Institutes of Health (USA)Raum: Villa V14Gastgeber: Abteilung Archäogenetik

Ökologische Chance, Evolution und die Entstehung der Flohpest

Datum: 13.12.2017, 15:30
Vortragender: Bernard Joseph Hinnebusch
Chief, Plague Section, Laboratory of Bacteriology, National Institutes of Health (USA)
Raum: Villa V14
Gastgeber: Abteilung Archäogenetik [mehr]
Vortrag von Irina VelskoDatum: Dec. 13, 2017, 13:30Raum: Villa V03Gastgeber: Abteilung Archäogenetik"Ancient Microbiomes and the Accuracy of Taxonomic Classifiers."

Metagenomics Workshop

Vortrag von Irina Velsko
Datum: Dec. 13, 2017, 13:30
Raum: Villa V03
Gastgeber: Abteilung Archäogenetik
"Ancient Microbiomes and the Accuracy of Taxonomic Classifiers." [mehr]
Das MPI-SHH Malbuch "Abenteuer in der Archäologie", das erstmals auf der Langen Nacht der Wissenschaften vorgestellt wurde, steht jetzt in drei Sprachen zum Download bereit - weitere Übersetzungen folgen! DeutschEnglisch/EnglishSpanisch/Español

"Abenteuer in der Archäologie!"

Das MPI-SHH Malbuch "Abenteuer in der Archäologie", das erstmals auf der Langen Nacht der Wissenschaften vorgestellt wurde, steht jetzt in drei Sprachen zum Download bereit - weitere Übersetzungen folgen!
Deutsch
Englisch/English
Spanisch/Español
Gemeinsamer Workshop der Abteilung Archäogenetik und der Abteilung Sprach- und KulturevolutionMPI-SHH, 29. Nov. - 1. Dez. 2017Organisatoren: Russell Gray, Wolfgang Haak, Johannes Krause

LAG2 - Herkunft und Verbreitung uralisch-sprechender Bevölkerungsgruppen

Gemeinsamer Workshop der Abteilung Archäogenetik und der Abteilung Sprach- und Kulturevolution
MPI-SHH, 29. Nov. - 1. Dez. 2017
Organisatoren: Russell Gray, Wolfgang Haak, Johannes Krause

Das Pestbakterium Yersinia pestis gelangte möglicherweise bereits im Rahmen einer massiven Migration von Nomaden aus der pontisch-kaspischen Steppe nach Europa, Jahrtausende vor den ersten bekannten historischen Pestepidemien.

Pest erreichte schon in der Steinzeit Mitteleuropa und Teile Deutschlands

Das Pestbakterium Yersinia pestis gelangte möglicherweise bereits im Rahmen einer massiven Migration von Nomaden aus der pontisch-kaspischen Steppe nach Europa, Jahrtausende vor den ersten bekannten historischen Pestepidemien. [mehr]
Im Vergleich zu Mittel- und Nordeuropa kam es auf der Iberischen Halbinsel zu einer rascheren Verschmelzung von eingewanderten Bauern aus dem Nahen Osten und einheimischen Jägern und Sammlern.

DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel

Im Vergleich zu Mittel- und Nordeuropa kam es auf der Iberischen Halbinsel zu einer rascheren Verschmelzung von eingewanderten Bauern aus dem Nahen Osten und einheimischen Jägern und Sammlern. [mehr]
Eine neue Studie zeigt, dass jungsteinzeitliche Bauern Jahrhunderte Seite an Seite mit den einheimischen Jägern und Sammlern lebten und sich nur langsam mit ihnen vermischten.

Koexistenz von frühen Bauern und Jäger-Sammlern in Europa

Eine neue Studie zeigt, dass jungsteinzeitliche Bauern Jahrhunderte Seite an Seite mit den einheimischen Jägern und Sammlern lebten und sich nur langsam mit ihnen vermischten. [mehr]
The recipients, nominated by Nobel Laureates and members of the U.S. National Academy of Sciences, are chosen from all scientific fields.

Max Planck Institute for the Science of Human History Scientist named one of the Top 10 “Scientists to Watch” in 2017

The recipients, nominated by Nobel Laureates and members of the U.S. National Academy of Sciences, are chosen from all scientific fields. [mehr]
Die Partner des neuen Max Planck-Harvard Research Center investieren gemeinsam fünf Millionen Euro, um mit modernsten wissenschaftlichen Methoden zentrale Vorgänge der Menschheitsgeschichte im antiken Mittelmeerraum besser zu verstehen.

Der antike Mittelmeerraum in neuem Licht

Die Partner des neuen Max Planck-Harvard Research Center investieren gemeinsam fünf Millionen Euro, um mit modernsten wissenschaftlichen Methoden zentrale Vorgänge der Menschheitsgeschichte im antiken Mittelmeerraum besser zu verstehen. [mehr]
Genetische Untersuchungen weisen ausgestorbene menschliche Populationen und überraschende Verwandtschaftsverhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent nach – Neue Einblicke in Afrikas komplexe Besiedlungsgeschichte und die Ko-Evolution von Mensch und Kultur.

Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika liefert neue Erkenntnisse über Bevölkerungsgeschichte des Kontinents

Genetische Untersuchungen weisen ausgestorbene menschliche Populationen und überraschende Verwandtschaftsverhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent nach – Neue Einblicke in Afrikas komplexe Besiedlungsgeschichte und die Ko-Evolution von Mensch und Kultur. [mehr]
Im Lechtal vor 4000 Jahren war die Mobilität Einzelner üblich. Zur Familiengründung kamen zahlreiche Frauen aus der Ferne. Dieses Muster lässt sich über Jahrhunderte hinweg nachweisen.

Grabungen belegen Zuzug von Frauen

Im Lechtal vor 4000 Jahren war die Mobilität Einzelner üblich. Zur Familiengründung kamen zahlreiche Frauen aus der Ferne. Dieses Muster lässt sich über Jahrhunderte hinweg nachweisen. [mehr]
"Genomic insights into the relationship between ancient Japanese and modern East Eurasians."Datum: 16.08.2017Uhrzeit: 14:00 - 15:30Gastgeber: eurasia3angle & DAG

Vortrag von Hideaki Kanzawa-Kiriyama

"Genomic insights into the relationship between ancient Japanese and modern East Eurasians."
Datum: 16.08.2017
Uhrzeit: 14:00 - 15:30
Gastgeber: eurasia3angle & DAG [mehr]
Die geheimnisvollen Minoer stammen ebenso wie ihr kulturelles Gegenstück, die Mykener, von ersten steinzeitlichen Bauern in der Ägäis ab – und ihre Nachfahren leben noch heute in Griechenland.

Alte DNA enthült Herkunft von Minoern and Mykenern

Die geheimnisvollen Minoer stammen ebenso wie ihr kulturelles Gegenstück, die Mykener, von ersten steinzeitlichen Bauern in der Ägäis ab – und ihre Nachfahren leben noch heute in Griechenland. [mehr]
Genetische Spuren für weitere Einwanderung nach Europa vor 220.000 bis 470.000 Jahren entdeckt.

Alte DNA wirft neues Licht auf Neandertaler-Evolution  

Genetische Spuren für weitere Einwanderung nach Europa vor 220.000 bis 470.000 Jahren entdeckt. [mehr]
Bewohner des alten Ägyptens waren genetisch am engsten mit den damaligen Bewohnern des Nahen Ostens verwandt

Forscher entschlüsseln erstmals Genome ägyptischer Mumien

Bewohner des alten Ägyptens waren genetisch am engsten mit den damaligen Bewohnern des Nahen Ostens verwandt [mehr]
Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefen­see hat heute den Thürin­ger Forschungspreis für Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung und in der angewandten Forschung vergeben.

Wissenschaftsminister Tiefensee übergibt 22. Thüringer Forschungspreis im Bereich Grundlagenforschung an Johannes Krause

Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefen­see hat heute den Thürin­ger Forschungspreis für Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung und in der angewandten Forschung vergeben.
"Using isotopes to track past human migrations"Datum: Apr 12, 2017Uhrzeit: 15:00 - 16:30Gastgeber: Abteilung Archäogenetik

Vortrag von Michael Richards

"Using isotopes to track past human migrations"
Datum: Apr 12, 2017
Uhrzeit: 15:00 - 16:30
Gastgeber: Abteilung Archäogenetik
BioArCaucasus - Meeting

DAG Workshop

BioArCaucasus - Meeting

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Dr. Jessica Hendy und Dr. Christina Warinner  erhalten für ihr Projekt zur Entwicklungsgeschichte von Milchprodukten und deren Auswirkungen auf das menschliche Genom rund 200 000 Euro Förderung aus den Spendengeldern der Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.

"Das geheime Erbe der Milchbakterien"

15. November 2016

Dr. Jessica Hendy und Dr. Christina Warinner  erhalten für ihr Projekt zur Entwicklungsgeschichte von Milchprodukten und deren Auswirkungen auf das menschliche Genom rund 200 000 Euro Förderung aus den Spendengeldern der Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.
Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte hat nun erstmals die Genome von Menschen analysiert, die vor 3100 bis 2500 Jahren auf den Inselketten Tonga und Vanuatu lebten und damit zu den ersten Siedlern gehörten.

Archäogenetische Analyse offenbart unbekannte Besiedlungswelle im Südpazifik

3. Oktober 2016

Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte hat nun erstmals die Genome von Menschen analysiert, die vor 3100 bis 2500 Jahren auf den Inselketten Tonga und Vanuatu lebten und damit zu den ersten Siedlern gehörten. [mehr]
Archaeologicaland genetic research about the timing and process of the colonization of theAmericas has revealed an early colonization 15,000-20,000 years ago followed bya “Beringian standstill”, and subsequent expansion from the North as well as alater expansion of Inuit-Aleut peoples. Ancient DNA analyses have contributed toour understanding of this process using first mitochondrial DNA and more recentlynuclear DNA data.

MPI-SHH Distinguished Lecturer Seminar Series

Archaeologicaland genetic research about the timing and process of the colonization of theAmericas has revealed an early colonization 15,000-20,000 years ago followed bya “Beringian standstill”, and subsequent expansion from the North as well as alater expansion of Inuit-Aleut peoples. Ancient DNA analyses have contributed toour understanding of this process using first mitochondrial DNA and more recentlynuclear DNA data. [mehr]
Aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett ist es nun erstmals gelungen, das Genom des Erregers der Justinianischen Pest vollständig  zu rekonstruieren.

Dem Erreger der Justinianischen Pest auf der Spur

Aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett ist es nun erstmals gelungen, das Genom des Erregers der Justinianischen Pest vollständig  zu rekonstruieren.

Erstmals ist es einem internationalen Forschungsteam gelungen, das Genom uralter Gerstensamen zu entschlüsseln. Die Samen wurden aus einer Höhle in der Nähe des Toten Meers geborgen und sind rund 6000 Jahre alt. Es handelt sich damit um das älteste bislang rekonstruierte Pflanzengenom.

Gerstengenom aus 6000 Jahre alten Samen rekonstruiert

Erstmals ist es einem internationalen Forschungsteam gelungen, das Genom uralter Gerstensamen zu entschlüsseln. Die Samen wurden aus einer Höhle in der Nähe des Toten Meers geborgen und sind rund 6000 Jahre alt. Es handelt sich damit um das älteste bislang rekonstruierte Pflanzengenom.

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Hélène Rougier und unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Menschheitsgeschichte berichtet erstmals über Belege für Kannibalismus unter Neandertalern und die Verwendung von Neandertaler-Knochen als Werkzeuge an Knochenfunden von ein und derselben Grabungsstätte.

Kannibalismus unter Neandertalern und die Verwendung von Neandertaler-Knochen als Werkzeuge in Nord-Europa

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Hélène Rougier und unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Menschheitsgeschichte berichtet erstmals über Belege für Kannibalismus unter Neandertalern und die Verwendung von Neandertaler-Knochen als Werkzeuge an Knochenfunden von ein und derselben Grabungsstätte.

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Ein einzelner Stamm des Pestbakteriums Yersinia pestis hat zum Ausbruch mehrerer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus geführt. Das zeigt die Analyse und der Vergleich von Genomen des Erregers von unterschiedlichen Krankheitsausbrüchen und mehreren Regionen Europas durch ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena.

Der Schwarze Tod als Ursprung heutiger Pestausbrüche

Ein einzelner Stamm des Pestbakteriums Yersinia pestis hat zum Ausbruch mehrerer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus geführt. Das zeigt die Analyse und der Vergleich von Genomen des Erregers von unterschiedlichen Krankheitsausbrüchen und mehreren Regionen Europas durch ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena.
Forscherteam belegt bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
Fu, Q.; Posth, C.; Hajdinjak, M.; Petr, M.; Mallick, S.; Fernandes , D.; Furtwängler , A.; Haak, W.; Meyer, M.; Mittnik, A. et al.:  The genetic history of Ice Age Europe. Nature 534 (7606), pp. 200-205 (2016)

Das genetische Geschichtsbuch der Steinzeit

Forscherteam belegt bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit

Fu, Q.; Posth, C.; Hajdinjak, M.; Petr, M.; Mallick, S.; Fernandes , D.; Furtwängler , A.; Haak, W.; Meyer, M.; Mittnik, A. et al.:  The genetic history of Ice Age Europe. Nature 534 (7606), pp. 200-205 (2016)

Bis heute ist stark umstritten, wann und in wie vielen Ausbreitungswellen der moderne Mensch von Afrika ausgehend den Rest der Welt besiedelte. Einem internationalen Forschungsteam ist es nun gelungen, die DNA von 35 frühen europäischen Jägern und Sammlern aus unterschiedlichen Zeitaltern zu rekonstruieren und neue, überraschende Einblicke in die frühe Bevölkerungsentwicklung Europas zu gewinnen.

Tiefgreifender Bevölkerungswandel am Ende der letzten Eiszeit

Bis heute ist stark umstritten, wann und in wie vielen Ausbreitungswellen der moderne Mensch von Afrika ausgehend den Rest der Welt besiedelte. Einem internationalen Forschungsteam ist es nun gelungen, die DNA von 35 frühen europäischen Jägern und Sammlern aus unterschiedlichen Zeitaltern zu rekonstruieren und neue, überraschende Einblicke in die frühe Bevölkerungsentwicklung Europas zu gewinnen.

Historischer Krankheitserreger überdauerte mehr als 4 Jahrhunderte in Europa
Bos, K.; Herbig, A.; Sahl, J.; Waglechner, N.; Fourment, M.; Forrest, S. A.; Klunk, J.; Schuenemann, V. J.; Poinar, D.; Kuch, M. et al.: Eighteenth century Yersinia pestis genomes reveal the long-term persistence of an historical plague focus.

Das Versteck des Schwarzen Todes

Historischer Krankheitserreger überdauerte mehr als 4 Jahrhunderte in Europa

Bos, K.; Herbig, A.; Sahl, J.; Waglechner, N.; Fourment, M.; Forrest, S. A.; Klunk, J.; Schuenemann, V. J.; Poinar, D.; Kuch, M. et al.: Eighteenth century Yersinia pestis genomes reveal the long-term persistence of an historical plague focus.

Das Bakterium Helicobacter pylori ist an die Lebensbedingungen im Magen angepasst und findet sich heute bei der Hälfte aller Menschen. Unter ungünstigen Bedingungen kann es Magengeschwüre und Krebs verursachen. Einem internationalen Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung von Forschern des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte ist es nun gelungen, ein H. pylori-Genom aus der 5300 Jahre alten Gletschermumie Ötzi zu entschlüsseln.

Gastritis-Erreger in Ötzi gefunden

Das Bakterium Helicobacter pylori ist an die Lebensbedingungen im Magen angepasst und findet sich heute bei der Hälfte aller Menschen. Unter ungünstigen Bedingungen kann es Magengeschwüre und Krebs verursachen. Einem internationalen Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung von Forschern des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte ist es nun gelungen, ein H. pylori-Genom aus der 5300 Jahre alten Gletschermumie Ötzi zu entschlüsseln.

 
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