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Juli 2016
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Talk by Alexander Adelaar

von 12:00 bis 13:30 Uhr

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Vortrag von Ilan Gronau

von 11:00 bis 12:00 Uhr

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Neueste Publikationen

1.
Kirby, K. R.; Gray, R. D.; Greenhill, S. J.; Jordan, F.; Gomes-Ng, S.; Bibiko, H.-J.; Blasi, D. E.; Botero, C. A.; Bowern, C.; Ember, C. R. et al.; Leehr, D.; Low, B. S.; McCarter, J.; Divale, W.; Gavin, M. C.:
D-PLACE: A global database of cultural, linguistic and environmental diversity.
2.
Rougier, H.; Crevecoeur, I.; Beauval, C.; Posth, C.; Flas, D.; Wissing, C.; Furtwängler, A.; Germonpré, M.; Gómez-Olivencia, A.; Semal, P. et al.; van der Plicht, J.; Bocherens, H.; Krause, J.:
Neandertal cannibalism and Neandertal bones used as tools in Northern Europe.

Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte

Aktuelles

Gerstengenom aus 6000 Jahre alten Samen rekonstruiert

Erstmals ist es gelungen, das Genom steinzeitlicher Gerstensamen zu entschlüsseln; es handelt sich um das älteste bislang rekonstruierte Pflanzengenom. [mehr]

Neue Datenbank zur kulturellen Vielfalt

D-PLACE vereint einen weit verstreuten Bestand von Daten zu mehr als 1400 Gesellschaften und eröffnet neue Wege für interkulturelle Studien. [mehr]

Der Schwarze Tod als Ursprung heutiger Pestausbrüche

Aktuelle Studie in Cell Host & Microbe: Einzelner Erregerstamm als Ursprung mehrer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus. [mehr]

Institutsprofil

Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Menschheit unter Verwendung modernster analytischer und genetischer Methoden umfassend zu erforschen. Um grundlegende Fragen zur biologischen und kulturellen Entwicklung des Menschen von der Steinzeit bis heute zu beantworten, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, wie Genetik, Linguistik, Archäologie, Anthropologie und Geschichte zusammen, und entwickeln gemeinsam innovative Methoden insbesondere in den Bereichen Gensequenzierung, Sprachdokumentation, Bioinformatik und Phylogeographie.


Das Institut wurde im März 2014 gegründet und besteht derzeit aus der Abteilung Sprach- und Kulturevolution (Direktor Russell Gray) und der Abteilung Archäogenetik (Direktor Johannes Krause). Eine dritte archäologisch ausgerichtete Abteilung (Direktorin Nicole Boivin) ist im Aufbau.


Mit der Gründung und dem Aufbau des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena erhält die Evolutionswissenschaft einen Ort, an dem Fragen zur Entwicklungsgeschichte vielfältiger biologischer und kultureller Phänomene mit modernsten (natur-)wissenschaftlichen Methoden beantwortet werden und kehrt zugleich zu ihren Ursprüngen in Deutschland zurück.

Vorgängerinstitut

An Stelle des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte existierte in Jena von 1993 bis 2014 das Max-Planck-Institut für Ökonomik.
 
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