Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte

Aktuelles

Persistenz der Lebensstile auf Neuguinea über das Ende der Eiszeit hinaus

Auch nach dem Aufkommen der Landwirtschaft vor 8000 Jahren lebten Menschen als Jäger und Sammler in den tropischen Waldgebieten Neuguineas. [mehr]

Die quantitative Wende in der historischen Linguistik

Neue Studie weist eine Erfolgsrate von 89% für die automatische Entdeckung verwandter Wörter in Sprachfamilien auf. [mehr]

Distinguished Lecturer Seminar Series

Gastvortrag von Matthew Collins zum Thema "Survival and utility of ancient proteins in archaeology (Überleben und Nutzen alter Proteine in der Archäologie) am 25. Januar. [mehr]

Institutsprofil

Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Menschheit unter Verwendung modernster analytischer und genetischer Methoden umfassend zu erforschen. Um grundlegende Fragen zur biologischen und kulturellen Entwicklung des Menschen von der Steinzeit bis heute zu beantworten, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, wie Genetik, Linguistik, Archäologie, Anthropologie und Geschichte zusammen, und entwickeln gemeinsam innovative Methoden insbesondere in den Bereichen Gensequenzierung, Sprachdatenbanken, Bioinformatik und Phylogeographie.


Das Institut wurde im März 2014 gegründet und besteht aus drei wissenschaftlichen Abteilungen. Der Abteilung Archäogenetik (Direktor Johannes Krause), der Abteilung Archäologie (Direktorin Nicole Boivin) und der Abteilung Sprach- und Kulturevolution (Direktor Russell Gray).

Mit der Gründung und dem Aufbau des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena erhält die Evolutionswissenschaft einen Ort, an dem Fragen zur Entwicklungsgeschichte vielfältiger biologischer und kultureller Phänomene mit modernsten (natur-)wissenschaftlichen Methoden beantwortet werden und kehrt zugleich zu ihren Ursprüngen in Deutschland zurück.

Vorgängerinstitut

An Stelle des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte existierte in Jena von 1993 bis 2014 das Max-Planck-Institut für Ökonomik.