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Veronica N  Zuccarelli
Veronica N Zuccarelli
National Research Council-Argentina (CONICET), Escuela de Arqueología Graduate Student

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Projekt mit DAAD-Finanzierung auf dem siebten Argentinian Congress on Archaeometrics vorgestellt

Lic. Veronica Zuccarelli präsentierte die Ergebnisse ihres vom DAAD finanzierten Forschungsaufenthaltes am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte auf dem VIIten Argentinian Congress on Archaeometrics, welcher vom 17. bis 20. April 2018 in Amaicha del Valle, Argentinien stattfand.

Das erste Forschungsprojekt, welches erfolgreich vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) finanziert wurde, durfte Lic. Verónica Zuccarelli, eine Doktorantin des National Research Council of Argentina, auf dem dreitätigen (17. – 20. April) Argentinian Congress on Archaeometrics vorgestellen, welcher in Amaicha del Valle, Tucumán, Argentinien stattfand. Zuccarelli verbrachte ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena.

Das Stipendium ermöglichte Verónica Deutschland zu bereisen, um ihr Forschungsprojekt ‘From the highlands to the rainforests: comparing different archaeobotanical approaches in the study of anthropogenic landscapes in Prehispanic Northwestern Argentina’ umzusetzen, wobei sie von Dr. Patrick Roberts aus der Abteilung für Archäologie betreut wurde. In Zusammenarbeit mit Dr. Monica Tromp und Dr. Jana Zech untersuchte Zuccarelli während ihrer Arbeit Bodenproben aus subtropischen Wäldern im Norwesten Argentinens auf Phytolith- und Stärkereste. Die Ergebnisse ihrer Analyse beleuchten das Ausmaß menschlicher Landschaftsmodifizierungen in diesem Teil Argentinens in der Vergangenheit; unter Anderem etwa die vorsätzliche Düngung des Bodens, großflächige Terrassierung und Abtragungsbekämpfung. Zum ersten Mal wurden hier multidisziplinäre Ansätze verwendet, um Ertragnutzung sowie Feld- und Waldmanagement in den südlichsten sub-amazonischen Wäldern zu untersuchen. Die Forschung bietet Wissenschaftlern nun die Möglichkeit Langzeitperspektiven im Hinblick auf aktuelle Problematiken rund um die Umwelterhaltung und in Bezug auf die ökologischen Verbreitungsgebiete der Region zu gewinnen.

Man hofft, der Erfolg dieses Besuchs wird Wissenschaftler auf der ganzen Welt anregen sich für ähnliche Aufenthalte am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte zu bewerben. Mehr Informationen können dazu auch der DAAD website entnommen werden.

 
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