Prof. Dr. Martin Haspelmath

Prof. Dr. Martin Haspelmath

Abt. für Sprach- und Kulturevolution
+49 3641 686-835
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Forschungsinteressen

Martin Haspelmaths Forschungsinteressen in der Linguistik liegen vor allem in der weltweit vergleichenden und historischen Morphologie und Syntax sowie im Sprachkontakt. Er begann mit einem Schwerpunkt auf europäischen Sprachen ("The European linguistic area", 2001), besonders mit dem Lesgischen (A grammar of Lezgian, 1993), aber in letzter Zeit sieht er sich vor allem als Generalist, dessen Hauptinteresse in der Aufdeckung und Erklärung sprachlicher Universalien liegt (The World Atlas of Language Structures, 2005; "Parametric versus functional explanation of syntactic universals", 2008). Er hat sich auch mit dem vergleichenden Studium lexikalischer Entlehnungen  (Loanwords in the world's languages, 2009) sowie mit Kreol- und Pidginsprachen beschäftigt (Atlas of Pidgin and Creole Language Structures, 2013).

Vita

Martin Haspelmath studierte in Wien, Köln, Buffalo und Moskau und wurde dann 1993 an der Freien Universität Berlin promoviert. Er verbrachte einige Zeit an der Universität Bamberg und der Universität Pavia, bevor er 1998 an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig kam. Seit 2015 ist er am MPI für Menschheitsgeschichte in Jena, sowie nebenbei an der Universität Leipzig.

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