Anschrift

Department of Archaeogenetics

Max Planck Institute for the Science of Human History

Dr. Jessica Hendy

Kahlaische Straße 10

07745 Jena

Germany

Links

Dr. Jessica Hendy

Dr. Jessica Hendy
Dr. Jessica Hendy
Abteilung Archäogenetik

Telefon: +49 3641 686-732
Links: Twitter

Forschungsinteressen

Jessica Hendy ist auf die Erforschung von archäologischen Proteinen spezialisiert und benutzt diese Methode als ein Mittel zur Untersuchung vergangener Nahrungsmittel und Krankheiten. In diesem Rahmen führt sie Projekte aus, mit den folgenden Schwerpunkten:

  • Die Identifizierung altertümlicher Molkereimethoden und Milchkonsum
  • Die Untersuchung der gesundheitlichen und kulinarischen Wandlung, die die Industrielle Revolution in Großbritannien auslöste, durch die Analyse von Proteinen und Metagenomik in Zahnstein
  • Die Zusammensetzung und Funktion von oralen Mikrobiomen aus archäologischen Kontexten 
  • Die Identifizierung von Nahrungsgewohnheiten und Zubereitungsmethoden durch die Analyse von Proteinen in archäologischen Keramiken und Zahnsteinen
  • Die mikrobiologische Zusammensetzung von traditionell hergestellten Milchprodukten

Vita

Jessica Hendy erhielt einen BA in Anthropologie und Alter Geschichte, sowie einen BSc in Chemie an der University of Auckland in 2010. Ihren PhD in Archäologie erhielt sie 2015 an der University of York. Hier erforschte sie die möglichen Anwendungen proteomischer Analysen zur Untersuchung altertümlicher Ernährung und Krankheiten, wofür sie 2015 den Humanities Research Centre Doctoral Fellowship Prize erhielt. Als PostDoc hat Jessica an der Analyse von Zahnstein britischer Bürger im 18. und 19. Jahrhundert zur Zeit der industriellen Revolution gearbeitet. Sie untersuchte die proteomische und genomische Zusammensetzung von Zahnstein, sowie die Wirkungsmechanismen die zur Mineralisierung von Zahnstein zur führen.

Als Wissenschaftlerin an der Abteilung Archäogenetik in Jena, arbeitet sie an der Entwicklung und Anwendung proteomischer Methoden in einer Reihe multidisziplinärer Projekte. Dabei hat sie vor allem die Eignung altertümlicher Proteine als Biomarker für Ernährung in den Mittelpunkt gestellt, mit einem Fokus auf Milchproduktion und -konsum. Hierfür erhielt sie 2016 den Max Planck Society Donors Award, der weitere Analysen von traditionell hergestellten Milchprodukten und ihren mikrobiologischen Identität ermöglicht.

Weitere Informationen in englischer Sprache finden Siehier

Information in English can be found here

 
loading content
Zur Redakteursansicht