Annika Tjuka

Annika Tjuka

Abt. Sprach- und Kulturevolution

Forschungsinteressen

Mein Interesse ist es, herauszufinden, wie verschiedene Sprachen alltägliche Objekte benennen. In meiner Masterarbeit habe ich die erste systematische typologische Studie über das konzeptionelle Mapping von Körperteilbegriffen in Objekt- und Landschaftsformen durchgeführt. Dabei war die kognitive Grundlage von Ausdrücken wie z.B. "Fuß des Berges" oder "Nadelöhr" mein Untersuchungsgegenstand.

Mein Hauptziel ist es, die Kenntnisse verschiedener Sprachen zu sammeln und in den Bereich der Psycholinguistik zu bringen. In meinem letzten Projekt (FAHMRRRR) habe ich daher die Erinnerung von Fokusalternativen in vietnamesischen Muttersprachlern*innen untersucht.

Vita

Seit September 2019 Doktorandin in der International Max Planck Research School for the Science of Human History (IMPRS-SHH) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Supervision: Dr. Johann-Mattis List und Prof. Dr. Volker Gast
Thema: Sprachübergreifende Strategien der Denotation: Weiterentwicklung von Daten und Methoden in der lexikalischen Typologie

Akademische Abschlüsse

Akademische Positionen

  • 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im FAHMRRRR Projekt, gefördert durch den ERC, Humboldt-Universität zu Berlin: Das Projekt beschäftigt sich mit den Fragen, wie Fokusalternativen aus unserem Gedächtnis für Wörter, dem mentalen Lexikon, abgerufen, im Gehin repräsentiert sind und wie sie erinnert werden.
  • 2017 - 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im MelaTAMP Projekt, gefördert durch den DFG, Humboldt-Universität zu Berlin: Das Projekt erforscht den Ausdruck von Tempus, Aspekt, Modalität und Polarität in ozeanischen Sprachen Melanesiens.
  • 2016 - 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im FAHMRRRR Projekt, gefördert durch den ERC, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2018 Praktikum und studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
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