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Ausgewählte Medien

"Die Reise der Menschheit" (The Journey of Humanity) featuring directors Russell Gray and Johannes Krause.ARTE, aired 21 April 2018.
"Die Reise der Menschheit" (The Journey of Humanity) featuring directors Russell Gray and Johannes Krause.
ARTE, aired 21 April 2018.

Die Pest erreichte Europa schon in der Steinzeit
MDR Thüringen Journal vom 30.12.2017

Mumien-DNA: Forscher lesen im Erbgut alter Ägypter, MDR Thüringen Journal, 4.6.2017.

"Preis für Pestforscher". Johannes Krause. 25. April 2017. MDR Thüringen Journal.

Are Europeans Today Genetically Different from Their Ancestors?

Weitere ausgewählte Medien finden Sie hier

Weitere Medienberichte über das Institut finden Sie hier.

Prof. Dr. rer. nat. Johannes Krause

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Johannes Krause

Johannes Krause (Jahrgang 1980) ist gebürtiger Thüringer. Er promovierte 2008 im Fach Genetik an der Universität Leipzig. Anschließend arbeitete er am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, bevor er 2010 eine Juniorprofessur am Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Tübingen übernahm, 2013 wurde er dort auf den weltweit einzigen Lehrstuhl für Archäo- und Paläogenetik berufen. 2014 nahm Johannes Krause den Ruf als Gründungsdirektor ans Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena an, wo er die Abteilung Archäogenetik leitet. Seit 2015 ist er auch Honorarprofessor für Archäo- und Paläogenetik an der Universität Tübingen.

Im Mittelpunkt der Forschung von Johannes Krause steht die Analyse von alter bis sehr alter DNA mit Hilfe der DNA-Sequenzierung. Zu seinen Forschungsgebieten zählen neben anderem Krankheitserreger aus historischen Epidemien sowie die menschliche Evolution. Er wirkte unter anderem an der Entschlüsselung des Erbguts des Neandertalers mit, wobei ihm der Nachweis gelang, dass Neandertaler und der moderne Mensch dasselbe Sprachgen (FOXP2) teilen. Im Jahr 2010 gelang ihm erstmalig der Nachweis einer neuen Menschenform, dem Denisova Menschen anhand von genetischen Daten aus einem sibirischen Fossil. In seiner Arbeit zur Evolution historischer Infektionskrankheiten konnte er nachweisen, dass die meisten heutigen Pesterreger auf den mittelalterlichen Schwarzen Tod zurückzuführen sind.

Johannes Krause ist Kollegiat der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und wurde mit dem AAAS Newcomb Cleveland Prize ausgezeichnet. Er ist korrespondierendes Mitglied des Center for Academic Research & Training in Anthropogeny (CARTA) und des Deutschen Archäologischen Instituts.

Ein aktuelles Publikationsverzeichnis finden Sie hier.

Ausführlicher Lebenslauf [PDF]

 
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