Anschrift

Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte

Max Planck Institute for the Science of Human History

Dr. Stephan Schiffels

Kahlaische Str. 10

07745 Jena

Germany

Links

Dr. Stephan Schiffels

Dr. Stephan Schiffels

Dr. Stephan Schiffels

Telefonnummer:

  • +49 (0) 3641 686-636

E-Mail:

Forschungsinteressen

Leiter der Forschungsgruppe Populationsgenetik


Mein Forschungsschwerpunkt liegt in der Analyse von Genom-Daten, sowohl aus archäologischen Funden als auch von heutigen Menschen. Dabei spielt auch die Entwicklung neuer Methoden zur statistischen Analyse dieser Daten eine wichtige Rolle, mit dem Ziel, Populationsgeschichte zu rekonstruieren. Diese umfasst Wanderungsbewegungen zwischen Regionen und Kontinenten, die Aufspaltung von Menschen-Gruppen in räumlich getrennte Subpopulationen, und Veränderungen in der Populationsgröße. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse können wir schließlich Rückschlüsse auf Ereignisse der Menschheitsgeschichte ziehen.


Eine vollständige Publikationsliste findet man auf Google Scholar. Außerdem bin ich aktiv auf twitter und medium. Meine Software findet man auf Github.

Vita

Ich habe an der Universität Köln Physik studiert und in theoretischer Physik im Januar 2012 promoviert. Meine Doktorarbeit beschäftigte sich mit asexueller Adaptation und dem Einfluss von genetic linkage auf natürliche Selektion. Von 2012 bis 2015 war ich Postdoc bei Richard Durbin am Wellcome Trust Sanger Institute in Hinxton bei Cambridge, Großbritannien.

Dort habe ich vor allem an Methoden zur Abschätzung historischer Populationsgrößen aus Genomsequenzen gearbeitet, und an alter menschlicher DNA von archäologischen Funden in England aus der Eisenzeit und von frühen angelsächsischen Grabfunden gearbeitet. Seit September 2015 leite ich die Arbeitsgruppe für Populationsgenetik am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena.


Ausgewählte Publikationen:

  • Schuenemann V., Peltzer, et al., Haak W., Schiffels S., Krause J. (2017). Ancient Egyptian mummy genomes suggest an increase of Sub-Saharan African ancestry in post-Roman periods. Nature Communicationshttps://www.nature.com/articles/ncomms15694
  • Schiffels S., Haak W., Paajanen P., Llamas B., Popescu E., Lou L., et al. (2015). Iron Age and Anglo-Saxon genomes from East England reveal British migration history. Nature Communications, http://dx.doi.org/10.1038/ncomms10408
  • Raghavan, M., Steinrücken, M., Harris, K., Schiffels, S., Rasmussen, S., DeGiorgio, M., et al. (2015). Genomic evidence for the Pleistocene and recent population history of Native Americans. Science, http://doi.org/10.1126/science.aab3884
  • Pagani, L., Schiffels, S., Gurdasani, D., Danecek, P., Scally, A., Chen, Y., et al. (2015). Tracing the route of modern humans out of Africa by using 225 human genome sequences from Ethiopians and Egyptians. American Journal of Human Genetics, http://doi.org/10.1016/j.ajhg.2015.04.019
  • Schiffels, S., & Durbin, R. (2014). Inferring human population size and separation history from multiple genome sequences. Nature Genetics, http://doi.org/10.1038/ng.3015

Organisationseinheit (Abteilung, Gruppe, Einrichtung):

  • Abteilung Archäogenetik
 
loading content